Via Ferrata La Grande Fistoire

 

Zunächst eine Definition: Ein Klettersteig (Via Ferrata) ist ein Wanderweg an einer Felswand, der aus Metallstufen besteht, im Fels versiegelt und mit einem Kabel umrandet ist, einem richtigen Lebensfaden, mit dem der Wanderer die ganze Strecke entlang verbunden ist. Diese Sportart bietet den Anfängern und den Sensationsliebhabern die Erkundung der vertikalen Welt, ohne dass hierfür eine Technik oder ein bestimmtes Können erforderlich ist. Jedoch muss man in gutem körperlichen Zustand und schwindelfrei sein.

La Grande Fistoire : Im Nordosten von Sisteron, in den Alpes de Haute-Provence, führt ein Tal durch den Sarrault-Pass zum Serre-Ponçon See. Die Anlage ist von Obstplantagen bedeckt und wird von felsigen Steilhängen überragt, die den Namen des Dorfes Caire ("Lou Caïre", „Fels“ in Provencal) prägen. In dieser Kalksteinmauer folgen Seilrutschen, Laufstege, Brücken, Neigungen und Hängebrücken aufeinander und bieten eine außergewöhnliche Wanderung an.

 

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Schwierigkeit: Oberirdisch verlaufend, schwer bis sehr schwer.
 
Zufahrt: 10-15 Minuten auf einem Weg
 
Karte: mehrere Optionen sind möglich (mit oder ohne Seilrutsche):
* Kurze Route: Sie bietet direkten Zugang zur Brücke und zum Ausgang, wobei die Bombu-Neigung und der Gipfel des Grande Fistoire vermieden werden. Ungefähr 1.30 Std bis 2 Std.
 
* Zwischenstrecke: Dies ist die vollständige Route der Südseite der Grande Fistoire: Einstieg oben am Gipfel, dann Abstieg zur Brücke und zum Fluchtweg, um den letzten Abschnitt (Hängebrücke) zu vermeiden. Ca. 3 Stunden.
 
* Komplette Route: Wie die vorige, aber anstatt die Brücke zu verlassen, nehmen wir einen Balken, gefolgt von einer 32 m langen nepalesischen Brücke (Hängebrücke) und den Aufstieg der Grande Muraille. Achtung, es handelt sich um eine fordernde Stecke (ein Expressset ist mitzunehmen und wird als Ruhepunkt dienen). Ca. 3.30 Std bis 4 Std.
 
Rückkehr: durch die 3 Seilrutschen oder durch den hinunterführenden Weg. 30 Minuten zu Fuß.
 

Fokus auf...
Tourismus-Qualität

Die Via Ferrata ist mit "Qualité TourismeTM" (Tourismus-Qualität TM) gekennzeichnet. Dies ist das einzige staatlich gewährte Gütesiegel, das Tourismusfachleuten für die Qualität ihres Empfangs und ihrer Dienstleistungen vergeben wird.

 

Technische Eigenschaften:
Annäherung: 15 Minuten
Parken: Höhe: 800 m
Startpunkt: Höhe: 860 m
Gipfel: Höhe: 1110 m
Dauer des Aufstiegs: 2 Std bis 4 Std
Höhenunterschied: 250 m
Orientierung: Süd / Südost
Felsen: Kalkstein
Länge: 930 m
Zugangszeit: das ganze Jahr
 
Highlights:
* die Bombu-Neigung : 4 bis 5 m Neigung
* die 60 m lange Brücke
* die 32 m lange nepalesische Brücke (Hängebrücke), Achtung: sie bewegt sich sehr!
* der Balken und der Ausgang der Grande Muraille (50 m hohe senkrechte Mauer)
* Die drei Seilrutschen: 150, 130, 220 m
 
Gründung und Entwicklung der Grande Fistoire:
Die Via Ferrata de la Grande Fistoire wurde nicht an einem Tag gebaut:
* 1996 wurde unter dem Einfluss eines lokalen Bergsteigers, der Stadtverwaltung von Le Caire und des Fremdenverkehrsamtes der Hochländer der Provence die Via Ferrata de la Grande Fistoire begründet. Sie war damals die zwanzigste in Frankreich. Heute gibt es fast 200 Routen.
* 1999 wurde die Brücke installiert. Sie wird während des Eric Barone Fahrrad-Festivals (mehrfacher Mountainbike Geschwindigkeits-Weltmeister auf Schnee und Erde) eingeweiht. Er durchquerte sie mit dem Mountainbike.
* 2004: Um die Route zu verlängern, wird die Nepal-Brücke (Hängebrücke) hinzugefügt. Die relative Lockerheit der Kabel bringt mehr körperliche Anstrengung und Nervenkitzel. Dann folgt die Grande Muraille, herrlicher Aufstieg in steilem gelbem Kalkstein.
* 2008: 3 Seilrutschen entstehen im Oktober und ermöglichen eine nahezu direkte Rückkehr zum Parkplatz.

Wussten Sie...?

Ab 1492 wurden Antoine de Ville und die "Escalleurs du Roy" mit der Besteigung des eindrucksvollen Mont-Aiguille (Isère) beauftragt, den sie mit großem Aufwand an Seilen, Stricken und Leitern durchführten. 1843 wurden andere Bergrouten in Österreich gesichert und in den Dolomiten Verbesserungen vorgenommen. Während des ersten Weltkrieges hörten diese Entwicklungen für touristische Zwecke auf. Das Militär hat dann die Berge mit Leitern und Kabeln ausgestattet, um ihre Reichweite zu erweitern.

 

Man kann an solchen Entdeckungen teilnehmen:
* entweder unter professioneller Aufsicht (Bergführer oder patentierte Leiter)
* oder unabhängig: mit eigener oder gemieteter Ausrüstung, die Sie auch vor Ort bekommen können.
 
Eintrittsgebühr: 6,50 €
Ausrüstungsverleih: Es wird dringend empfohlen, die Ausrüstung vorab zu reservieren. 
Leihausrüstung: 15,50 € (Helm, Schultergurt, Verbindungsmittels mit Falldämpfer, Seilrolle, Expressschlinge)
Teil-Leihausrüstung: 4 €
Zahlungsarten: Schecks, Bargeld, Urlaubsgutscheine, Kreditkarte
Kontakt: Fremdenverkehrsamt Office de Tourisme Intercommunal des Hautes Terres de Provence : 04 92 68 40 39

 

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