Rosans das provenzalische Dorf

Im Herzen des Regionalen Naturparks der Baronnies Provençales, an der Grenze der Drôme Provençale, bietet Rosans in den Hautes-Alpes alle Zutaten des Südens und die unberührte Natur eines kleinen Dorfes!

Provenzalisch von Natur aus

Die Landschaften der Rosanais variieren im Laufe der Jahreszeiten und der Blütezeiten. Dieses karge Land, für aromatische Kräuter günstig, wechselt mit Ginstern, Thymian, Lavendel oder Rosmarin nach und nach die Farbe, und die Wälder und Hügel aus blauem Mergel kombinieren sich wunderbar mit den warmen Farben dieses sonnenverwöhnten Lands. Auf diesen vom blauen Himmel gebadeten Landschaften machen Sie die Augen weit auf, atmen tief durch, hier ist die Luft so rein wie der Himmel!
 
Zwischen Nyons und Serres sitzt das befestigte Dorf Rosans wie ein Juwel auf einem grünen Schaukasten. Die ockerfarbenen Fassaden, die sonnigen Farben der Röhrenziegel und der erstaunliche viereckige Turm laden zu einem ausführlichen Besuch ein! Den ganzen Charme eines mittelalterlichen Dorfes werden Sie beim Flanieren in Rosans spüren: gepflasterte Gassen, bedeckte Durchgänge, religiöse Gebäude, Springbrunnen und Waschhäuser, schöne Wohnhäuser und kunstvolle Türen.

 

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Eine mittelalterlichre Ortschaft

Das Dorf war ein befestigtes Dorf mit einer Burg, die aus zwei viereckigen Türmen bestand, von denen einer derzeit noch vorhanden ist. Man kann die Geschichte in der Architektur des Dorfes lesen. Sie zeugt immer noch von den aufeinanderfolgenden Konflikten und zwar verschiedenen feudalen Kämpfen und Religionskriegen. Der Name Rosans stammt von Rose, benannt nach der Lieblingsblume eines der sarazenischen Häuptlinge, die die Region ein halbes Jahrhundert lang besetzten.
Folgen Sie den Chemin des Roses und erfahren Sie die Geschichte des Dorfes am Weg und an den Stockrosen entlang!
Seit dem 13. Jahrhundert überragt ein viereckiger Turm das Dorf, der (zu Unrecht!) als "Sarazenischer Turm" bezeichnet wird. Er ist bemerkenswert für seine Architektur, erbaut aus riesigen Steinen, die diamantförmig gehauen sind. Es ist in die Liste der historischen Denkmäler eingetragen.
 
Das befestigte mittelalterliche Dorf kann durch mehrere Tore betreten werden. Die Spuren der Egge am Haupteingang sind immer noch sichtbar. Neben dem Schloss Lesdiguières, Besitz des Begleiters Heinrichs IV. und letzter Oberfeldherr Frankreichs, öffnet sich der obere Platz des Dorfes.
Es ist möglich, auf einem Teil des überdachten Rundgangs zu laufen. An den steilen Straßen entlang werden Sie von einer Vielzahl historischer Schätze bezaubert: Türrahmen, alte Stände mit intakten Schildern, Waschhäuser, Brunnen und geschnitzte Türen...
Die Saint-Arey-Kirche wurde wie viele andere Gebäude zerstört und anschließend umgebaut und um 1714 mit einem prächtigen Glockenturm aufgewertet und geschmückt. Das angenehme Geräusch der Glocken bestimmt immer noch den Tagesrhythmus und schallt durch die Baronnies !
Der protestantische Tempel außerhalb der Mauern mit seiner achteckigen Form beherbergt heute das Rathaus und das Dorf dehnt sich immer weiter aus. Im Sommer werden auf Anfrage im Ecomuseum täglich Führungen "Geschichte und Erbe" angeboten, (oder während des restlichen Jahres unter 04 92 66 60 14). Beenden Sie Ihren Besuch auf dem Platz bei dem Brunnen und trinken Sie eine Lindenlimonade... um die Aromen eines Aufenthaltes in der Provence noch mehr zu kosten!

Fokus auf...
Den Risou-Berg

Es ist der Wachtposten des Rosans-Gebietes! Eine kurze Wanderung ermöglicht es Ihnen, den Gipfel zu erreichen. Der Weg ist steil, aber die Aussicht belohnt die Anstrengung! An einigen Tagen im Jahr durchquert das Licht den Berg durch ein Loch im Felsen.

 

Ecomusée (Heimatmuseum) „Länder des Südens“

Der Maghreb im Rampenlicht. Im Februar 1964, im Zusammenhang mit dem Ende des Algerienkrieges und unter der Führung des Bürgermeisters von Rosans, Raymond Hugues, beherbergte das Dorf 28 Harki-Familien. Aus diesem Erbe entstand das Ecomuseum Terres du Sud, zu Ehren der kulturellen Begegnung zwischen Maghreb und Baronnies. Das Heimatsmuseum lädt Sie ein, Lavendel in all seinen Facetten zu entdecken. Workshops für Kinder rund um die kleine blaue Blume werden auch angeboten.

Geologische Sehenswürdigkeit: "Die Dinosaurier-Eier"

Sie schauen nur wie Eier aus... es handelt sich in Wirklichkeit um Sandsteinkugeln, die in eine riesige Sandsteinbank eingebettet sind, umgeben von Thymian und Heidekraut; 2 km von St-André de Rosans entfernt bieten sie den Besucher in einer Art Mondlandschaft einen originellen Anblick. Da dieser Ort in Privatbesitz ist, bitten wir Sie, nichts zu entnehmen oder zu zerstören, sodass die nächsten Besucher ihn weiterhin genießen können.

Wussten Sie...?

Von dem viereckigen Turm in Rosans aus können Sie die Lavendelfelder bis an die Grenze der Baronnies bewundern. Während der zwei Sommermonate präsentieren lokale Künstler, Handwerker und Bauern ihr Know-how im Turm, einem der historischen Monumente des Dorfes. Ein Orientierungstisch befindet sich auf der Turm-Panoramaterrasse. Besuchen sie die Ausstellung, um lokale Kunst, Werke und Produkte zu entdecken; täglich Im Juli und August (außer Montagmorgen) von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet.